Seelenpoesie - in Wort und Bild

 

 

 

black an white

shadow and light

die Liebe heilt – sagt man

und ebenso die Zeit

 

doch auch der Dämon macht sich breit

die Angst im Geleit

Ohnmacht und Neid

und es wird nun endlich Zeit

 

zu entscheiden wer gewinnt

der Dämon oder das Kind

noch ist es klein

unschuldig und rein

 

ein Hauch nur, ein Traum

doch selbst aus einen winzigen Samen wächst einmal ein wunderschöner Baum…

 

 

 

 

 

 

Ein einsamer Wanderer, dick vermummt

kein Laut, selbst die Krähen sind verstummt

kein Hauch, kein Lüftchen sich regt

nur die Spinne  gelassen ihr  Schicksal webt

die Stille senkt sich über den Abend wie ein kleiner Tod

und der Himmel stirbt stumm im Abendrot.

 

Tag der unschuldigen Kinder

2017

 

 

<3

 

 

Die große Leere

Ist Leere überhaupt ein Gefühl? Wenn ja, wie fühlt sie sich an? Kann man das Nichts beschreiben?

Sie ist dunkel wie es nur dunkel ist durch das Nichtvorhandensein von Licht und still wie ein innerer stummer Schrei und sie riecht nach angebranntem, kaltem Holz, dessen Feuer verloschen ist, bevor es verbrannt ist, schmeckt fade, nach abgestandenem Wein, den keiner mehr trinken will, weil er zu lange unbeachtet in der Ecke gestanden hat.

Aber wenn man genau hinspürt, fühlt man hinter der Schwere eine Leichtigkeit, wie sie nur existiert durch das Nichtvorhandensein von jeglichem Sein und ehe man es sich versieht, beginnt man zu begreifen, dass eine große Chance in dieser Leere liegt. Denn was nicht ist, das kann werden! Ein leeres Gefäß ist bereit zu empfangen und da lebt Raum, um große Dinge wachsen zu lassen.

Die Leere ist der beste Platz, um Fülle zu kreieren. Grüne, saftige Fülle, sprudelnd wie eine Quelle köstlichen Wassers. Nur einen Schmetterlingsflügelschlag entfernt liegt das Paradies und es riecht wie Zimt und Schokolade, wie frisch gemähtes Gras, gebackenes Brot, das gerade aus dem Ofen kommt und wie Kaffeebohnen, die während des Mahlens in der Maschine hüpfen.

Leere ist ein Gefühl, das Schlimmste und das Schönste von allen!  

 

 

Dirmstein, Dezember 2017

 

 

 

Ich bin die, die ich bin

Es gibt viele Namen, die ich trage

Beizeichnungen, die ich habe

Laturiana - Elfenkönigin

Scheherazade - Geschichtenerzählerin

Eine Seele - so zart

Eine Kriegerin - so hart

Somea - neue Erde

Ich bin die, ich ich bin

werde die, die ich werde.

 

Bin schwarz, bin weiß

Bin arm, bin reich

Bin manifestierte Energie

Vom Scheitel bis zu meinem Knie

Gottes Licht in Tätigkeit

Genießerin - voll Sinnlichkeit

Lebensfreude - helles Licht

Der Turm, der mit den Konventionen bricht

Ich bin die, die Steine bricht.

 

Verbunden mit Pflanze und mit Tier

Achtsamkeit und auch pure Gier

Letzten Endes Alles und Nichts

Ein Anker

Eine Tochter des Lichts

Sternenschwester, Meerjungfrau

Auf den Blumen morgens der Tau.

 

Weise Alte

Unschuldiges Kind

Hüterin der Pfeife

Sehend und Blind

Drachenlenkerin, Einhornreiterin, Wolf und Spinne

Trommel, Rassel, feine Sinne

Letzten Endes Alles und Nichts

Geistiges Wesen - Tochter des Lichts.

 

Seychellen 2017

 

 

 

 

Baumelfe:

 

 

 

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